Samstag, 28. Mai 2016

Gab es früher wirklich kein ADS?/ADHS?

Gerade lese ich die berühmten Afrikaromane von Edgar Wallace.
Sie spielen in der Zeit des ersten Weltkrieges. Darf ich euch besonders die Bücher ans Herz legen, die im Titel den Namen Bones tragen?
Das erste Buch ist "Bones in Afrika", aber es gibt noch "Leutnant Bones" und andere.

Ich erkenne mich immer wieder in diesen Büchern. Und Bones (vermutlich ADSler) tut mir ja so leid. Sein unmittelbarer Vorgesetzter, der good ol' Ham (Hamilton) reagiert, wie Normale halt eben reagieren. Und da man zu dieser Zeit noch nichts von ADS wusste, entstanden die üblichen ADS-Probleme.

Ich finde diese Bücher sehr gut beobachtet. So gut, dass ich mich frage, wer die realen Personen waren. Ist Bones etwa Edgar Wallace selber?

Nebenbei lernt man viel über Afrikaner. Und da ich viel gereist bin, allerdings nie am Kongo, kann ich doch sagen, dass die Beobachtungen über die Afrikaner meines Wissens recht gut passen. (Lest mal die aktuellen Berichte über Albinos in Afrika).

Ich denke, man lernt hier ADS sehr gut zu verstehen und Afrika gleich mit.

(Zum Thema "ADS früher" könnte ich noch viel mehr sagen... und habe schon einiges hier im Blog gesagt. Es macht nämlich keinen Sinn Bücher über normale Leute zu schreiben und Büchern von normalen Leuten sind für normale Leute eher langweilig. Was im Endeffekt zu einem kleinen Ratespiel führt: Wer hat in diesem Buch denn ADS? - Seit ich die Anzeichen genauer kenne kann ich die Frage ausgesprochen oft beantworten.)

Sonntag, 31. Januar 2016

Unfälle bei ADHS

Heute bekam ich einen Telefonanruf. Meine ADHS-Freundin ist gestorben.

Sie stürzte mit einem Gleitschirm ab. Anscheinend gab es einen Fehler bei einem Manöver und es kann sein, dass ihre Reaktion danach nicht richtig war. Es kann aber auch ein Problem am Schirm gewesen sein. Der Fluglehrer war anwesend.

Eigentlich würde ich meinen, dass ein ADSler in Gefahrensituationen recht überlegt und kühl reagiert. Bei mir ist das auf jeden Fall so. Aber auch ich bin schon zu grosse Risiken eingegangen, oder habe einen Befehl falsch ausgeführt, einfach weil ich meinte, ich schaff das schon. Das ist auf jeden Fall beim Auto fahren so.

Bei gefährlichen Situationen, Unfällen oder so reagiere ich sehr überlegt und handle kühl und richtig. Das weiss ich, denn ich war schon einige Male in solchen Situationen. Einmal starb eine Frau in meinen Armen, und man versicherte mir, ich hätte alles richtig gemacht und ihr wäre nicht mehr zu helfen gewesen.

Solche Erfahrungen erklären auch, warum sehr viele ADSler in Notfall-Teams arbeiten.

Aber wenn man in der Luft schwebt, und der Schirm klappt halb zu, und öffnet sich nicht mehr richtig, dann kann ich mir schon vorstellen, dass man ev. nicht perfekt funktioniert. Oder halt doch, dass es jedoch einfach nicht besser ging und sie doch abgestürzt ist, trotz besten Absichten und Verhalten.

Ruhe in Frieden Ch.! Es ist dir schwergefallen zu leben. Immer schwerer.. deshalb hast du die Leichte des Fliegens gesucht.
Jetzt hast du den ewigen Flug gefunden.... die ewige Leichtigkeit...

Samstag, 18. Juli 2015

Schade, das mit dem Ritalin

Ja, schade... ich will ja nicht Werbung machen dafür, aber ich seh einfach immer mehr Erwachsene, die ohne Ritalin oder ein ähnliches Medikament nicht durchkommen im Leben.

Gerade gestern wieder.. eine talentierte, gescheite Frau. Aber sowas von sprunghaft und schwierig. Sie konnte sich keine 2 Minuten konzentrieren. Es tat richtig weh das zu sehen.

Letzthin ein junger Mann. Hat seine wunderbare Freundin verloren, weil er so unzuverlässig ist. Jetzt ist er auf der Suche nach einer Wohnung... auch das tut mir wirklich weh, ich sah es kommen. Gerade wollte er noch alles retten, indem er gross Verlobung feierte!
Ich bat ihn doch mal etwas über ADS nachzulesen, ob es ev. auf ihn zutreffen könnte. NEIN! meinte er, das kann nicht sein - ich wurde als Kind getestet.
Aber es ist eben doch so. Er ist nur einfach etwas intelligenter und konnte sich durchschmuggeln in der Schule. Und jetzt schmuggelt er sich durchs Leben und ist total unglücklich. Er versteht nicht was schief laufen konnte: Sicher ist die Exfreundin eine Lesbe. Es kann doch nicht sein, dass sie einen so tollen und liebevollen Mann wie ihn nicht mehr ertragen kann!

Was ich damit sagen will:
Es ist einfach total schade, dass so auf dem ADS/ADHS rumgehackt wurde und das Ritalin, bzw. die medikamentöse Kompensation so völlig verteufelt wurde.

Gerade die Menschen, die total Hilfe bräuchten sind absolut nicht auf ADS ansprechbar und widmen sich viel lieber ihren inzwischen erschienen Komorbiditäten (also den Nachfolgeerkrankungen).

Und deren sind viele.. der junge Mann hat inzwischen seinen ersten Herzinfarkt durchgemacht und andere haben Muskelerkrankungen vom "sich Zusammenreissen" oder kaputte Zähne vom "Zähne zusammenbeissen" oder Rückenschmerzen oder Bauchbeschwerden...

Die ganz Wenigen, die auf meinen Rat sich einmal die neuen ADS-Berichte etwas genauer ansahen und das ADS auf sich beziehen konnten, sind heutzutage viel glücklicher. Sogar hübscher und haben keine Schmerzen mehr. Ja. Habe eine solche Frau wieder getroffen. Endlich konnte sie den Menschen in die Augen sehen, endlich konnte sie strahlen. (Viele ADSler haben Mühe mit dem Blickkontakt).
Es war eine absolute Freude die Frau zu sehen und zu hören wie gut es ihr jetzt ging.
Auch weitere Menschen haben mind. an sich im Sinne von ADS gearbeitet und sie haben enorm davon profitiert. Es muss nicht immer gleich das Ritalin sein, aber es hilft - mind. im ersten Jahr, sich zu erkennen und zu strukturieren.

Freitag, 5. Juni 2015

Coaching - Prokrastination angehen

Leider bin ich immer noch von dem Uebel der Prokrastination betroffen, was heisst, ich schiebe Arbeiten hinaus und kann mich vor allem nicht von dem lösen, was ich gerade tue.

Ich denke, der Lösungsansatz liegt darin, dass man sich von dem löst, was man gerade macht.

Tipps:
  • Auf Toilette gehen
  • Mails checken 
  • Anfangen darüber nachzudenken, was man für die Aufgabe braucht und nach Möglichkeit schon das bereit legen was man in Griffnähe hat. 
  • Manchmal reicht mir ein Blick zur Seite und der Bann unter dem ich stehe ist gebrochen.
  • An etwas Angenehmes denken was mit der Aufgabe im Zusammenhang steht. Planen was man machen möchte, also einfach daran denken...
  • Einen Zeitpunkt festlegen zu dem man starten möchte/kann. Ev. Wecker oder Eieruhr stellen.
  • Wenn man auf etwas wartet, z.B. Kaffee kocht, dann gleich abwaschen, man steht ja eh in der Küche rum.
  • Gedanken festhalten auf Zettel. Heute habe ich 4 Punkte auf der Liste und einer ist schon gemacht. Küche ist auch gemacht und jetzt gehts raus Lindenblüten pflücken. Also brauche ich dazu eine Stofftasche, die ich am Gürtel befestigen kann. Sobald ich daran denke wo die ist, löse ich mich schon von dem was ich jetzt tue. Aber ich schreibe noch schnell fertig, denn etwas beenden ist auch wichtig.
Schlecht ist hingegen: Ich mach noch ein Spiel und dann geh ich los - das funktioniert meistens nicht.
Also.. ich geh Lindenblüten pflücken. Die sind im Laden teuer und jetzt gerade im richtigen Pflückstadium. Sie sind auch ein gutes Geschenk, in hübschen Päckchen. Nix wie los....

Nachtrag:
Kleinere, vor allem überschaubare Dinge erledige ich gerne zuerst.
Sind Aufgaben grösser, unangenehmer, dann in kleinere Stücke zerlegen (in Gedanken).
Sagt jemand ich muss was tun, dann kann es sein, dass ich so sauer bin (völlig sinnlos ;-)), dass ich es erst recht nicht mache.
Aber es kann auch sein, dass ich es erst mache, wenn man mich darauf aufmerksam macht.
Der arme Mensch, der das völlig unmotivierte Gezeter von mir über sich ergehen lassen muss und nicht weiss wie ihm geschieht.


Donnerstag, 4. Juni 2015

Positives über ADS/ADHS

http://www.rsbesigheim.de/content/images/content/_bilder/schulprofil/positives.pdf
Super.. endlich mal ein guter und richtig gesehener Bericht über ADSler! *superfreu

Donnerstag, 29. Januar 2015

Sind ADSler teamfähig?

Immer wenn man solche Fragen stellt gibt es beim ADHS keine Ja- oder Nein-Antwort.

Sucht man eine Person um ein Team zu ergänzen, dann muss man sich bei der Einstellung eines ADSlers eine andere Frage stellen.
Kann man die positiven Eigenschaften eines ADSlers brauchen?
Kann man die negativen Eigenschaften eines ADSlers kompensieren/verkraften?

Ein ADSler wird sich zwar gebührend anstrengen um in einem Team zu bestehen, aber er ist eigentlich ganz klar ein Troubleshooter!

Er kann gewisse Dinge, die Normalbürger nicht oder nur schlecht können sehr gut, hingegen gewisse Dinge, die Normalbürger sehr gut können nur bedingt.

Das kann man nun nutzen!

Wenn man einem ADSler nun also eine Arbeit geben möchte, dann am besten eine, die man selber nicht gerne macht oder nicht gut kann. Meist wird der ADSler besser damit fertig, als man es sich hätte träumen lassen.

Hingegen sollte man sich nicht wundern, wenn der ADSler eine einfach Routinearbeit immer schlechter ausführt.
Normalerweise lernen Menschen mit der Zeit etwas immer besser zu machen. Beim ADSler ist es, wie vieles andere auch, gleich umgekehrt. Zu Beginn wird der ADSler alles viel schneller und besser meistern als andere.
Ihn interessiert das Neue, das Andere, der Notfall! Da liegen seine Begabungen, da wird er auf einmal wach und kreativ!
Klar gibt es auch die ADSler, die vom Leben demotiviert eine neue Aufgabe gar nicht mehr angehen möchten und sich nichts zutrauen.

Kann nun also ein Team einen ADSler fördern, indem man ihm hie und wieder hilft seine Routinearbeiten (die dem Team ja ganz leicht fallen) zu erledigen und ihn darauf hinweist, falls er mal wieder in seinen Bemühungen nachlässt, dann wird er dafür das Team bei Spezialaufgaben äufs Aeusserste unterstützen und kann ungeahnte Kräfte/Kreativität/Interessen entwickeln.
Das sollte das Team nach Möglichkeit nutzen und nicht den ADSler mit Routinearbeiten kaltstellen.
Ich höre immer wieder: Du kannst das nicht.. dann musst du halt etwas machen, was eine Stufe leichter ist.
NEIN! es soll eine Stufe höher sein! Damit der ADSler seinen Hyperfokus aktivieren kann und zur Höchstform auflaufen.
Und jetzt genau nützt er jedem Team!

Ich möchte hiermit auch noch meinem aktuellen Team herzlich danken, denn seit ich mehr über mein ADS weiss, konnte ich dem Team das genauer erklären und ihnen genauere Anweisungen geben, wie sie mich unterstützen können und was sie von mir erwarten können. Seither kann ich viel effektiver arbeiten und mein Team wirklich gut unterstützen. Besonders der Umgangston ist von anklagend zu konstruktiv umgeschwenkt ;-)
Danke!

Freitag, 2. Januar 2015

Heizkissen - zum besser Einschlafen

Jetzt ist ja wieder die Zeit wo es eher kalt ist in der Nacht.
Ich habe den Radiator abgestellt im Schlafzimmer, dafür eine recht grosse Bettdecke, in die ich mich schön einkuschlen kann.
Trotzdem bin ich öfters immer noch sehr unruhig und kann schlecht einschlafen. Aber es ist schon viel besser als früher, wo ich noch nichts vom ADS wusste und noch keine Medis nahm.

Besonders jetzt habe ich wieder Probleme also in der Zeit zwischen Weihnacht und Anfang neuem Jahr, wo man öfters ausschläft oder länger aufbleibt und der Schlafrhythmus nicht mehr so konstant ist.

Nun ist mir aufgefallen, dass ich problemlos einschlafen kann, wenn das Zimmer kalt ist, aber ich ein Heizkissen im Bett habe. Das ist schön entspannend, kuschelig und innert Minuten bin ich weg - im Land der Träume!
Gute Nacht!

Montag, 8. Dezember 2014

Zuhören

Was passiert beim Zuhören?

Beim Zuhören beim Chef? Freundin? Ehemann?

Es gibt jeweils schnell einen Punkt, wo man etwas entgegnen möchte, etwas beifügen oder kommentieren.
Und genau ab diesem Punkt kann man nicht mehr richtig zuhören. Ich bin eigentlich ein guter Zuhörer, aber kommt so ein Punkt und ich kann/darf nichts sagen, dann fällt es mir unendlich schwer weiter genau so aufmerksam zuzuhören. Ritalin und Konsorten helfen da enorm um still zu bleiben und dem Gegenüber nicht ständig in die Rede zu fallen.

Ich höre also meinem Chef zu: "Telefoniere dorthin und frage nach xy".
Und genau ab da bin ich in Gedanken schon dabei zu telefonieren. Sagt er nun noch, dass ich diesen Brief kopieren und wegschicken soll, wirds für mich schon schwierig. Ich reisse mich also vom Gedanken an das Telefon los und lege den Brief auf den Kopierer (Gedankenstütze).
Nun geht der Chef weg, ruft aber noch über die Schulter zurück, ich solle noch das und das machen.

Genau jetzt ist der Punkt gekommen, wo ich spätestens aufschreiben muss.
Eigentlich sollte ich schon bei der ersten Aufgabe aufschreiben, was mir dann aber äusserst irritierende Blicke sichert. Denn der Chef weiss ja, dass er nur eine Aufgabe anordnet.

Ich fühle mich also blöd, möchte nicht dumm dastehen und schreibe nicht auf. Und spätestens bei Punkt 3 und 4 kann ich mich nicht mehr an die Details erinnern von Auftrag 1 und 2.
Und dann vergesse ich was oder muss nachfragen. Oder habe etwas falsch aufgefasst. Peinlich.

Unterwegs mit einer Freundin kann man nicht aufschreiben, da möchte man gerne kommentieren und ihr in die Rede fallen. Ist für 1-2x auch ok, wird aber spätestens bei jedem 2. Satz unangenehm.

Bei einem Vortrag/Gruppe kann man kurz die Hand aufstrecken und somit anzeigen, dass man einen Einwurf/Frage hätte. So kann der Leiter in Ruhe seinen angefangenen Satz zu Ende sprechen und dann nachfragen, was ich möchte.

Das geht meist recht gut. Habe mich aber da auch mit Medis besser in der Hand. Allerdings sollte man ja das wirklich trainieren, dass man nicht immer gleich dazwischen quatscht. Es geht auch wirklich das zu trainieren - kann aber Jahre dauern.

Ehemann: Solange man keinen Aerger provoziert, sollte man das mit dem Mann regeln können. Ihm die Situation erklären und ihn bitten das zu aktzeptieren. Und er soll es halt sagen, wenn er difinitiv genug hat, dass man immer kommentiert. Allerdings bin ich hier am Punkt, wo ich sehr versuche mir anzutrainieren, dass ich ihm länger still zuhöre und die Fragen in Stichworten auf einen Zettel schreibe und nach seinem Vortrag dann eine nach der anderen durchdiskutiere.

Im Endeffekt bin ich aber so schnell in meinen Gedanken und die Gedanken schiessen so ungefiltert durch mein Hirn, dass es eher unangenehm ist zuzuhören. Des halb führe ich oft mit meinem eigenen Ich Selbstgespräche und diskutiere etwas aus.
In der ersten Runde dieser Gespräche komme ich von Pontius zu Pilatus, in der zweiten Runde geht es schon besser und in der Endrunde kann ich alles in einem Satz abhandeln. Es ist auch interessant, wie gut ich das kann. Ich komme so auf Ideen, auf die ich "alleine" nicht gekommen wäre und das Gespräch nimmt oft unerwartete Wendungen.

Auch eine gute Sache ist sich in Briefen/Mails auszutauschen oder in einer Chatfunktion. Da kann man Einwürfe machen ohne den anderen in seinem Gedankenfluss zu stören. Ein Hoch auf die modernen Zeiten!


Mittwoch, 19. November 2014

Warum so aggressiv - 2

Und diesmal geht es nicht um die sogenannt Normalen, die ADSlern gegenüber aggressiv sind, sondern um die ADSler selber.

Auch die haben einen extrem aggressiven Ton drauf. Es ist schon zu verstehen warum und ich kann damit leben.
ABER!

Darf ich euch einfach sagen, dass ihr aggressiv seid? Dass ihr an allem herumkrittelt? Dass ihr nie lacht und alles bierernst nehmt?

Ich weiss, das Leben ist schwer für ADSler. Es braucht viel Struktur um durchs Leben zu kommen. Nur.. mit einem kleinen Lächeln geht es auch.. sogar besser!

Warum nicht einmal versuchen zu entspannen und fünfe gerade sein lassen? Warum nicht als nächsten Bewältigungsschritt versuchen einfach zu lächeln und nicht gleich zu reagieren?
Schwierig, ich weiss.. besonders wenn dann noch andere ADSler dabei sind, die voll auf Dampf sind.

Guckt mal in den Spiegel und streicht jeweils am Morgen eure Mundecken in die Breite und Höhe.. und dann.. zuerst mal lächeln, bevor man loswettert.. ok?
(Mei, habe ich Muskelkater um den Mund herum.. man kann sogar die Augen ins Lächeln miteinbeziehen.. tut auch gut)

Künstliche Blumen

Hand aufs Herz - wie viele künstliche Blumen habt ihr in eurer Wohnung?

Ich würde das unter Dignosekriterien einreihen. 
Alle ADSler-Damen, die ich kenne, haben viel Deko, besonders lieben sie künstliche Blumen. Es hat ja auch viele Vorteile, denn das Giessen ist ja etwas, was man gerne mal vergisst oder man vergisst alte Blumen zu entsorgen.

Wenn ich dann jeweils nachgefragt habe, war es diesen Damen komplett unmöglich etwas von ihren Dekos zu entsorgen. Da hingen viele Emotionen dran. Oder die Deko war unerhört praktisch.

Schnöd-Modus an: 7, was sage ich 10 Uhren pro Zimmer und keine zeigt die richtige Zeit. Kerzen in allen Ecken. Wunderschöne Deko, aber überdeckt mit der nächsten Deko und diese wieder überdeckt von der übernächsten.
Ich erinnere mich, dass sich mein Mann weigerte ein Möbel mit gerader Abstellfläche anzuschaffen, weil ich ja sowieso alles vollstellte. *seufz

Womit ich zugeben muss, dass auch bei mir noch Handlungsbedarf besteht und ich mind. 3 künstliche Blumendekos im Haus habe... gehen wirs an und "erleichtern" wir uns. Weniger ist mehr!

Nachtrag: Guckt mal wieder in eure Küche und entsorgt was abgelaufen ist. Man kann durchaus nur mit 3 Sorten Marmelade und 3 Saucen leben!